Zurück nach Pokalaus: SVM bezwingt Thalheim II mit 4:1

SVM vs. Thalheim II 12.09.2026
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Der SV Mildensee hat am 2. Spieltag der Kreisoberliga Anhalt-Bitterfeld den nächsten Dreier eingefahren. Gegen die SG Rot-Weiß Thalheim II setzte sich der SVM am heimischen Anger mit 4:1 durch und zeigte dabei insbesondere in der ersten Halbzeit eine starke Reaktion auf den frühen Rückstand. Nach zwei Spieltagen stehen damit sechs Punkte auf dem Konto.

SVM vs. Thalheim II 12.09.2026

Aufstellung des SVM: Schröder (T) – Fels, Wolter, Noth, Stebani (’80. Wille) – J. Schulze, Drengwitz (C) – Tanz (’59. Kwiatkowski), Dübecke-Tiedemann (’53. F. Schulze), Süphke (’59. Al Hosini) – Wünsche (’80. Brudna)

In der zurückliegenden Partie trafen mit der 1. Herrenmannschaft des SVM und der SG Rot-Weiß Thalheim II zwei Aufsteiger aufeinander, die jeweils mit einem Sieg in die Kreisoberliga-Saison gestartet waren. Der SVM ging nach dem souveränen 3:0 in Merzien mit Selbstvertrauen in die Partie, während Thalheim II zuletzt durch einen späten 2:1-Derbysieg gegen Sandersdorf II überzeugt hatte. Für Mildensee waren die Gäste bis auf zwei Testspiele in den vergangenen Jahren weitgehend ein unbeschriebenes Blatt. Personell konnte der SVM aus dem Vollen schöpfen und setzte nach dem Anpfiff zunächst die ersten Akzente.

Früher Rückstand und schnelle Antwort des SVM

Trotzdem waren es die Gäste, die in der 10. Minute überraschend mit 0:1 in Führung gingen. Nach einer Freistoßflanke aus dem Halbfeld, die von rechts in die linke Hälfte des Strafraums segelte, setzte Thalheims ungedeckter Marc-Steven Rocktäschel aus acht Metern zum Volley an. Der Angreifer erwischte den Ball dabei perfekt mit der rechten Innenseite und brachte den Ball halbhoch im langen Eck unter. Für Mildensees Keeper Christian Schröder war dabei nichts zu machen.

Die Antwort des SVM ließ allerdings nicht lange auf sich warten: Marvin Stebani eroberte im rechten Mittelfeld den Ball, spielte zunächst den Doppelpass mit Lukas Wünsche und anschließend weiter auf Lucas Dübecke-Tiedemann. Dieser leitete direkt in den Lauf des mit aufgerückten Stebanis weiter. Zentral am Strafraumbogen nahm der Mildenseer Rechtsverteidiger den Ball mit der ersten Berührung stark mit und schloss aus knapp zehn Metern entschlossen mit dem linken Fuß ab. Der Ball schlug am herauseilenden Torwart vorbei halblinks unter der Latte ein – 1:1.

Der Ausgleich gab den Anger-Kickern spürbare Sicherheit. Mildensee übernahm fortan die Kontrolle und erspielte sich zunehmend gute Möglichkeiten.

SVM dreht die Partie durch Traumtor

In der 20. Minute drehte der SVM schließlich die Partie. Der an diesem Nachmittag als Linksverteidiger aufgebotene Fabian Fels schlug aus dem linken Halbfeld einen hohen Ball an die Strafraumgrenze. Dübecke-Tiedemann verlängerte per Kopf auf Jan-Sascha Schulze, der den Ball mitnahm, zentral auf den Strafraumbogen zuzog und aus rund 17 Metern mit rechts abschloss. Sein Schuss klatschte an die Querlatte. Thalheim klärte den Abpraller zunächst hoch aus der Gefahrenzone, doch Kapitän Benjamin Drengwitz lauerte bereits auf den zweiten Ball, nahm ihn aus knapp 25 Metern volley und hämmerte ihn zentral unter die Latte. Ein Treffer der Marke Traumtor, der den Sportplatz am Anger beben ließ – 2:1 für den SVM.

Mildensee blieb am Drücker. Nach einer kurzen Ecke und einer Flanke auf den zweiten Pfosten verpasste Stebani in der 22. Minute nur knapp das 3:1.

Fünf Minuten später war es dann so weit: Während des Thalheimer Aufbauspiels löste der SVM ein Pressing aus und wurde dafür belohnt. Johann Tanz eroberte auf der linken Mittelfeldseite den Ball und spielte auf Wünsche, der ins Zentrum zog und Dübecke-Tiedemann einband. Wünsche blieb in Bewegung, startete in die Tiefe und wurde von Dübecke-Tiedemann im richtigen Moment zentral in den Strafraum geschickt. Thalheims Torwart stürmte heraus, doch Wünsche war einen Schritt schneller und spitzelte den Ball mit der rechten Fußspitze am Keeper vorbei zum 3:1 ins Netz.

Der SVM hielt den Druck im Anschluss weiterhin aufrecht. Ein Doppelpass zwischen Wünsche und Jan-Sascha Schulze führte in der 30. Minute zu einem weiteren Abschluss aus der Distanz, der allerdings über das Tor ging.

Thalheim kam seinerseits zu einigen Annäherungen, ohne daraus zwingende Torchancen zu kreieren. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde es noch einmal gefährlich: In der 45.+3 Minute traf Johann Tanz nach einer schönen Rückgabe von Jan-Sascha Schulze nur den Pfosten.

Mit der verdienten 3:1-Führung ging es anschließend in die Pause.

SVM bleibt nach der Pause konzentriert

Auch nach dem Seitenwechsel knüpfte der SVM nahtlos an sein fokussiertes Auftreten aus dem ersten Durchgang an. In der 47. Minute spielte Dübecke-Tiedemann den Ball in den Lauf von Tanz, der anschließend Jan-Sascha Schulze bediente. Dessen Abschluss verfehlte das Tor jedoch deutlich.

Unmittelbar im Anschluss kam Thalheim nach einem zu kurz geratenen Rückpass der Mildenseer Abwehr ebenfalls zu einer ersten Annäherung, doch Schröder verkürzte mit aufmerksamem Herauslaufen den Winkel für den heranstürmenden Angreifer, dessen Abschluss anschließend am Tor vorbeiging.

Thalheim versuchte zwar weiterhin, offensiv Akzente zu setzen, blieb dabei aber ohne die nötige Durchschlagskraft. Mildensee kontrollierte weiterhin das Geschehen und kam selbst noch zu weiteren Möglichkeiten.

In der 53. Minute legte der SVM schließlich nach. Der Angriff wurde sauber von hinten heraus aufgebaut: Torwart Schröder eröffnete auf Fabian Fels, der den Ball an Dübecke-Tiedemann weiterleitete. Dieser bewies Übersicht und schickte Jannick Süphke mit einem perfekt getimten Pass in die Tiefe. Süphke zog mit Tempo in den Strafraum und schob den Ball aus halbrechter Position selbstbewusst flach ins kurze Eck zum 4:1.

Spätestens mit diesem Treffer stellte der SVM die Weichen endgültig auf Heimsieg.

SVM lässt nichts mehr anbrennen

Unmittelbar nach dem 4:1 reagierte der SVM erstmals personell: Florian Schulze kam für Dübecke-Tiedemann. Kurz darauf – in der 57. Minute – bot sich Thalheim aus aussichtsreicher Position eine gute Möglichkeit, doch der Abschluss verfehlte das Tor. Zwei Minuten später brachte der SVM mit Denny Kwiatkowski für Johann Tanz und Ahmad Al Hosini für Jannick Süphke zwei weitere frische Kräfte.

In der 71. Minute bot sich Kwiatkowski dann die große Gelegenheit zum fünften Treffer. Nach einem Pass von Wünsche lief er allein auf das Tor zu, setzte den Abschluss jedoch nicht präzise genug, sodass dieser vom Thalheimer Torwart pariert werden konnte. Eine Minute später verpasste Al Hosini nach Zuspiel von Stebani mit der Fußspitze ebenfalls nur knapp.

In der 80. Minute schöpfte der SVM mit einem letzten Doppelwechsel sein Wechselkontingent vollständig aus: Patrick Brudna kam für Lukas Wünsche, Pierre Maurice Wille ersetzte Marvin Stebani.

In der Schlussphase blieb der SVM spielbestimmend. Thalheim fand keine Lücke mehr, während Mildensee die Partie souverän zu Ende spielte.

Nach 90.+3 Minuten pfiff der Schiedsrichter die Begegnung ab.

Fazit und Vorschau

Vor 106 Zuschauern feierte der SV Mildensee mit dem 4:1 einen auch in dieser Höhe verdienten Heimsieg und damit den zweiten Erfolg im zweiten Kreisoberliga-Spiel. Trotz insgesamt fünf Gelber Karten blieb die Begegnung über weite Strecken fair. Das Schiedsrichtergespann um Daniel Arms zeigte dabei eine tadellose Leistung und hatte die Partie jederzeit sicher im Griff.

Nach dem Schlusspfiff gab es dann nicht nur den Sieg zu feiern: Auf dem Anger ging es beim 50. Mildenseer Bauernmarkt mit Nordmannfest gemeinschaftlich weiter.

Mit sechs Punkten aus den ersten beiden Spielen steht der SVM aktuell an der Tabellenspitze. Eine schöne Momentaufnahme, aber nicht mehr und nicht weniger. Die Saison ist noch jung, entsprechend gilt es nun, konzentriert zu bleiben, weiterzuarbeiten und weiterhin von Spiel zu Spiel zu schauen.

Bereits am kommenden Samstag wartet auf den SVM die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Am 19. September 2026 geht es zum ESV Petersroda, der ebenfalls mit zwei Siegen in die neue Saison gestartet ist und derzeit den zweiten Tabellenplatz belegt. Damit kommt es bereits am dritten Spieltag zum Duell des aktuellen Tabellenführers mit seinem direkten Verfolger.

Anstoß ist um 15:00 Uhr auf dem Rasenplatz des Waldstadions Petersroda (Platz 2, Mühlstraße, 06809 Petersroda). Passend zur besonderen Konstellation wurde für Mannschaft und Fans ein Bus organisiert, der das Team und einen Teil der Anhänger nach Petersroda bringen wird. Alle weiteren Unterstützer sind natürlich ebenfalls herzlich eingeladen, den Weg zum Auswärtsspiel anzutreten. Gerade in einem solchen Spitzenspiel kann die Unterstützung von außen einen wichtigen zusätzlichen Impuls geben.

Im Anschluss an die Partie soll die gemeinsame Auswärtsfahrt noch nicht beendet sein. Mannschaft und Fans wollen danach noch einige schöne gemeinsame Stunden auf dem Stadtfest Sandersdorf-Brehna verbringen.

Kommt vorbei, unterstützt den SVM und verbringt anschließend gemeinsam mit uns noch ein paar schöne Stunden!

LIVETICKER: Ein besonderer Dank gilt erneut unserem Abteilungsleiter Patrick „Bone“ Bonin, der alle Fans, die nicht vor Ort sein konnten, während der Partie mit einem ausführlichen FuPa-Liveticker auf dem Laufenden hielt. HIER kann der Ticker noch einmal nachgelesen werden.

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